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Vanja Smiljanic und Lukas Marxt – Echoes from the sky

Am Freitag, den 21. Oktober ab 19 Uhr wird ein Hauch von Science Fiction durch das Q18 im Quartier am Hafen wehen. Die Künstler Vanja Smiljanic und Lukas Marxt, deren Kunststudien sie zuletzt an die Kunsthochschule für Medien Köln geführt haben, konzipierten aus einigen bereits vorhandenen Arbeiten eine eigens für das Quartier am Hafen geschaffene Szenerie, die den Raum in ein fast wissenschaftlich anmutendes Forschungslabor verwandelt und den Besucher mit visuellen und akustischen Eindrücken gleichermassen konfrontiert. Es entsteht in der Kollaboration ein Zusammenspiel aus einer Videoarbeit von Lukas Marxts und Vanja Smiljanićs Interesse an analogen Technologien und Sci-Fi-Povera Skulptur. Ergänzt wird die Ausstellungseröffnung zu „Echoes from the sky“ mit einer Performance, die Vanja Smiljanic um 20 Uhr zeigt.

Die Ausstellung wird übrigens zum letzten Mal von Linda Nadji kuratiert, der wir bereits an dieser Stelle für ihre herausragende kuratorische Arbeit im Jahr 2016 danken. Eine Finissage mit Präsentation der Editionen 2016 gibt es am Freitag, 18. November 2016 um 19 Uhr im Quartier am Hafen.

Website von Vanja Smiljanic

Website von Lukas Marxt

 

 

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Tanja Goethe und Christian Odzuck – Terrassino Poll

Ihr gemeinsames Interesse für die Prozesse der Stadt verbinden die Künstler Tanja Goethe und Christian Odzuck in der Konzeption und Realisierung einer Arbeit für den Aussenraum des Quartier am Hafens.
 
Der Ausgangspunkt für die von Linda Nadji kuratierte Ausstellung TERRASSINO POLL ist sehr konkret. Als Baumaterial fungieren Kunststoffhocker, wie sie in südlichen und asiatischen Ländern allgegenwärtig als lose Arrangements in der Stadt anzutreffen sind. Durch diese entstehen selbstentwickelte Freiräume mit einer hohen informellen urbanen Qualität.
 
Ein gestufter Block, der leicht und filigran in die Höhe wächst. Eine Wiederholung des immer gleichen Modells eines Kunststoffhockers. Die Skulptur wird dem zeitlichen Prozess überlassen und die Streben werden von Früchten tragenden Ranken überwuchert.
 
Ihrem Interesse für Brach- und Parkflächen folgend, spielt Goethe mit den Möglichkeiten die Akteure, Historie und Bestandteile wie Erde, Pflanzen und Bebauung in den urbanen Raum einbringen, und löst aus den Recherchen Bilder für Transformationen dieser Orte heraus.
Die Ausstellungsreihe Gustavs Park entwickelte sie als Künstlerin auch kuratorisch. Neben den Arbeiten anderer Künstler wurde 2015 ihre permanente Installation Khave Molasi vor dem Maschinenhaus Essen gebaut – eine Sitzgruppe aus Keramik- und Betonabformungen eines Kunststoffhockers. In Köln arbeitet sie aktuell an einem Projekt für die Raderberger Brache.
 
Ausgangspunkt für Christian Odzucks künstlerische Arbeiten ist das Interesse an Prozessen der Wahrnehmung und die Frage wie Realität in gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Kontexten entsteht. Durch einen interdisziplinären Ansatz arbeitet er im Zwischenbereich von Bildender Kunst, Architektur und Design. Modulare Systeme mit repetetiven Formen bilden im Aufbau seiner architektonischen Strukturen eine wichtige Rolle. Auf der anderen Seite sind 2014 in Mönchengladbach und 2015 in Rheda-Wiedenbrück große Betonbauwerke als Pavillonarchitekturen entstanden, die seinen subtilen Umgang mit der Bricollage sehr manifest vermitteln.
Ausstellungseröffnung: 27. August 2016 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 28. August bis 18. September
Finissage und Künstlergespräch: Sonntag, 18. September um 14 Uhr
Unter dem Arbeitstitel LOVE LETTERS / LIEBESBEWEISE zeigt Linda Nadji die 3. der vier von ihr kuratierten Ausstellungen im Quartier am Hafen. Sie lädt in dieser Reihe Künstler ein, die die gegenseitige Arbeit und Position gut kennen und schon lange planen, in einen Dialog zu treten und Kunst gemeinsam vor Ort zu entwickeln.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Köln und dem Quartier am Hafen.
Weitere Programmpunkte zur Ausstellung:
TANZ
Im Anschluss an die Eröffnung findet um 20 Uhr das Showing der Tanzresidenz von Dwayne Holliday „Whittling a dance I want to show“ in Zusammenarbeit mit dem ZAIK.
OFFENE ATELIERS
KÜNSTLERGESPRÄCH
Zur Finissage am 18. September findet um 14 Uhr ein Gespräch mit den Künstlern Tanja Goethe und Christian Odzuck über die entstandene Arbeit statt.
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Künstler öffnen ihre Pforten

Wie sieht ein Künstler-Atelier eigentlich aus? Wie arbeiten Künstlerinnen und Künstler, was inspiriert sie, wie setzen sie ihre Ideen um? Diese und weitere Fragen können neugierige Besucher von Freitag, den 16.09. bis zum Sonntag, den 18.09.2016 stellen. An diesem Wochenende öffnen die im Atelierhaus Quartier am Hafen arbeitenden Künstler wieder ihre Ateliers und Studios und Kunstinteressierte von Jung bis Alt sind herzlich eingeladen, einen Abstecher nach Köln-Poll zu machen und das Haus und seine zahlreich ansässigen, äusserst produktiven Künstler näher kennenzulernen. Rund 40 Künstler gewähren Einblick in Fotografie, Malerei, Tanz, Musik, Bildhauerei, Medienkunst und viele weitere Sparten.

Einen Überblick über die teilnehmenden Künstler findet man bereits unter diesem Link.

Die Tage der Offenen Ateliers werden im Jahre 2016 zum 25. Mal vom Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstler (BBK) Köln e.V.  mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln und ausstellungsportal-koeln.de veranstaltet.

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Sanaz Azizi und Eduard Starcic – Let the earth talk

Das Atelierhaus Quartier am Hafen freut sich, die Diplomandin der Kunsthochschule für Medien Köln Sanaz Azizi als Gast in seinem Haus begrüssen zu dürfen. Die Vernissage findet am Freitag, 1. Juli 2016 ab 19 Uhr statt. Ausstellungdauer: Samstag, 2. Juli 2016 – Mittwoch, 6. Juli 2016. Öffnungszeiten: Täglich 16 bis 18 Uhr.

Die aus dem Iran stammende Künstlerin zu ihrer Abschlussarbeit:

„An verlassenen Orten der Natur beginnt die Suche nach dem Ursprung eines Landes, meiner Heimat, seiner Identität. Es ist der Anfang von Wiederherstellung und Versöhnung, ein Zusammentreffen von Altem und Neuem, eine Reise in die laute Stille. Es scheint, als würde genau dort, die Abwesenheit von Menschen Raum für Geschichten entstehen lassen.“

Die Arbeiten bestehend aus skulpturalen, fotografischen und narrativen Elementen nehmen Bezug auf die Wüste und die Erde des Irans und spiegeln Ewigkeitsmomente seiner Landschaft wieder.

Reisebegleiter war der Filmemacher Eduard Starcic. Er verarbeitet in dem gleichnamigen Film „Let the earth talk“ seine Eindrücke und seine Sicht auf die Erlebnisse der Reise.

Künstler
Sanaz Azizi
Eduard Starcic

Produktionsleitung
Sanaz Azizi

Produktionsassistenz
Lena Hofmann

Der Eintritt ist frei.

Kontakt
Sanaz Azizi
E-Mail: hello@sanazizi.com

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Ausschreibung Kuratorenförderung

Neue Herausforderung im Kunstbereich gesucht? Wir hätten da etwas… Für das Jahr 2017 wird eine Kuratorenstelle bei uns vakant:
Ausschreibung:
Kuratorische Reihe von einem Jahr mit vier Ausstellungen, die jeweils gefördert sind von der Stadt Köln und dem Quartier am Hafen
Vorraussetzungen:
Erfahrung mit kuratorischer Tätigkeit
Kenntnisse über Projektanträge, Kostenfinanzpläne und Abrechnungen
Textsicherheit für Dokumentation und Pressetexte
Teamfähigkeit
regional tätig
Die Bewerbung sollte beinhalten:
CV (max. 1 Din A 4 Seite)
Motivationsschreiben (max. 1 Din A 4 Seite)
Konzept der Ausstellungsreihe (max. 1 Din A 4 Seite)
evtl. Bilddokumentation vergangener kuratorischer Tätigkeiten

Das Atelierhaus Quartier am Hafen zeigt vierteljährlich kuratierte Einzel- und Gruppenausstellungen eingeladener Künstler verschiedener Sparten. Seit 2013 vergibt das Quartier am Hafen die kuratorische Konzeption seines Ausstellungsraum Q18 an junge, sich etablierenden Kuratoren, um ihnen die Möglichkeit zu geben sich zu entwickeln und zu positionieren. Der Zeitraum umfasst ein Jahr und beinhaltet 4 Ausstellungen, die ausschliesslich externe Künstler präsentieren, um den künstlerischen Austausch im Quartier zu stärken.
Bitte ausschliesslich per Mail bewerben
Bewerbungsfrist ist der 01.08.2016
Gerne kann der Q18 im Vorfeld kennengelernt werden, schreiben Sie einfach an info@quartieramhafen.de, desweiteren können Sie sich unter
http://quartieramhafen.kunstsalonstiftung.info/q18/ Eindrücke der Ausstellungen der letzten Jahre verschaffen, sowie eine Kurzbeschreibung der vergangenen/aktuellen Kuratorinnen.

Ausschreibung zum Download:

Kuratorenausschreibung2017

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Ausschreibung – Freie Ateliers

Das Quartier am Hafen vermietet Ateliers an Kunstschaffende aller Sparten

Das Haus am Poller Hafen in Köln bietet mit seinen 86 modernen Räumlichkeiten auf 9.000 Quadratmetern ideale Arbeitsbedingungen und fördert Kunstschaffende aller Sparten mit günstigen Konditionen bei den Mietpreisen und der Einbindung in die weitreichende künstlerische Infrastruktur des Hauses und seiner Kooperationspartner.

Das seit 2011 bestehende, renommierte Atelierhaus Quartier am Hafen ist bestrebt, seine Aktivitäten zusammen mit bereits ansässigen Künstlern kontinuierlich auszuweiten, künstlerische Kooperationen zu entwickeln und durchzuführen, sowie Vernetzungen innerhalb der Kunstszene zu ermöglichen. All dies geschieht im Hinblick darauf, Kunst einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Derzeit zur Vermietung stehen:

  • Atelier 2.69

46 qm, monatlicher Mietpreis: 412,11 €

  • Atelier 0.14

48 qm, monatlicher Mietpreis: 471,56 €

  • Atelier 0.21

95 qm, mit Gartenfläche, monatlicher Mietpreis: 1.040,42 €

 

2-stöckige Ateliers mit Maisonettecharakter:

  • Atelier 2.62

166 qm, monatlicher Mietpreis: 1.411,58 €

  • Atelier 2.63

161 qm, monatlicher Mietpreis: 1.192,42 €

  • Atelier 2.80

126 qm, monatlicher Mietpreis: 933,63 €

 

Die Räumlichkeiten sind auch als Gemeinschafts-Ateliers nutzbar.

Die Räume sind ausgestattet mit Heizung, Strom, Möglichkeit eines Wasseranschlusses, vorgerichtetem Telefon- und Internetanschluss, Estrichboden, sowie auf jeder Etage mit Sanitäranlagen mit WC und Dusche.

Das Gebäude selbst verfügt über einen Haupteingang mit großzügigem Rolltor, zwei Nebeneingänge, geräumige Flure auf vier Etagen, einen Lastenaufzug (500 kg), Treppenhäuser für Bildgrößen bis zu 3 × 4 m und kostenlose Parkplätze auf dem Außengelände. Das Atelierhaus ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar, zu Fu

ß ist man über die Rheinbrücke für Fußgänger und Radfahrer von der Kölner Südstadt innerhalb von 15 Minuten am Haus. Ausreichend Parkplätze stehen kostenlos zur Verfügung.

Bewerbungskriterien:

  • Laufendes oder abgeschlossenes künstlerisches Hochschulstudium oder Ausbildung, alternativ mehrjährige Tätigkeit und Erfahrung als Künstler
  • Der Bewerber sollte seinen Arbeitsmittelpunkt auf die künstlerische Tätigkeit legen
  • Regelmäßige aktive Teilnahme am öffentlichen Kulturleben, insbesondere mit eigenen Arbeiten
  • Wünschenswert wäre ein generelles Interesse an den Aktivitäten des Hauses (zB. an Veranstaltungen wie der Museumsnacht / Offenen Ateliers als Künstler im Haus teilzunehmen)

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit eventuellen Online-Verweisen auf eigene künstlerische Arbeiten und der Ateliernummer, die für Sie in Frage kommt per E-Mail an info@quartieramhafen.de

 Ausschreibung zum Download:

Ausschreibung_Atelier_QaH

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Sabine Bokelberg & Bert Didillon – Ideal X

Eröffnung: Freitag, 03. Juni 2016, 19.30 Uhr
Begrüßung: Linda Nadji, Kuratorin der Ausstellung

Ausstellungszeitraum: 04. Juni -01. Juli 2016
Öffnungszeiten: sonntags von 14-17 Uhr
und nach Absprache 0152 56190502 Bettina Nampé
Finissage: Freitag, 01. Juli 2016

In der Entscheidungstheorie gibt es eine Entscheidungslogik, die in Situationen der Ungewissheit eingesetzt werden kann. Sie nennt sich Effectuation.
Anstatt Ziel- und Zukunftsorientiert zu handeln, gehen die Akteure von den gegebenen Umständen, den verfügbaren Mitteln und den eigenen Möglichkeiten aus. Zufälle und Unerwartetes werden hierbei als Möglichkeit erwogen und können in den Arbeitsprozess einfliessen.

In diesem Sinne lassen sich Sabine Bokelberg und Bert Didillon auf die gegebenen Umstände ein. Nach ersten Begehungen und vorangegangener Recherche arbeiten sie mit den vorhandenen Gegenständen im Ausstellungsraum und weiterem vorgefundenem Material aus der nahen Umgebung und begeben sich gemeinsam in einen künstlerischen Prozess. In einem gesetzten Rahmen reagieren sie nicht nur auf Raum und Material, sondern auch auf die gegenseitigen Eingriffe.

Die Idee ist, das Vorhandene anzunehmen, damit umzugehen, darauf zu reagieren und somit Schritt für Schritt die Ausstellung zu realisieren.
Die Ausstellung IDEAL X legt seinen Fokus auf das Prozesshafte. Die Technik der Improvisation wird bewusst eingesetzt.

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Sumbisori

Im Rahmen der i.d. new talents stellt das Quartier am Hafen bis zum 3. Juni 2016 in der von Linda Nadji kuratierten Gruppenausstellung SUMBISORI drei aktuelle Arbeiten, der KünstlerInnen Julia Gruner, Christoph Kilian und Natascha Schmitten vor.